Ich frag, weil der irgend etwas für/mit N+C gemacht hat (laut Amazon). danke, ANd1
Quelle: Weit über eine Million verkaufte Tonträger, viermal Album-Gold, mehr als ein Dutzend Hitsingles, vier Top-Ten-Alben (davon eines auf Platz eins), unzählige Konzerte mit Hunderttausenden von Zuschauern: Bereits die schnöde, Ergebnis-basierte Erfolgsbilanz der vergangenen acht Jahre Laith Al-Deen liest sich absolut beeindruckend. Doch wer den 36-jährigen Sänger und Songwriter ein wenig kennt, erahnt, dass ihn derlei Zahlenmaterial - wenn überhaupt - lediglich am Rande interessiert. Laith Al-Deen steht seit dem Beginn seiner Karriere, die offiziell mit der Veröffentlichung seiner Debütsingle "Bilder von dir" im Jahr 2000 begann, für rückhaltlose Hingabe an die (eigene) Musik. Kein Wunder also, dass die erste Al-Deen-Retrospektive, die am 17. Oktober erscheinen wird, schlicht als "2000 - 2008" firmiert. Und auch inhaltlich weicht der Mannheimer vom üblichen "Greatest Hits"-Konzept ab: Statt einer uninspirierten Aneinanderreihung der bisherigen Singles vereint Laith auf "2000 - 2008" neben einer Handvoll Hits der ausgewählten Songs, zwei Live-Stücke (vom 2004er-Album "Laith Al Deen Live"), einen Remix von Götz Botzenhardt (Pet Shop Boys, Björk, Madonna, Paul Weller, Faithless u.a.) des Songs "Damit ich wieder schlafen kann" (vom 2005er-Album "Die Frage wie") sowie drei brandneue Lieder - darunter die kommende Single-Auskopplung "Wie soll das gehen".
Rezension Das Cover ist einem alten Pet-Shop-Boys-Album nachempfunden, der Songtitel „Träum Kleines träum“ zitiert „Dream Baby Dream“, einen Klassiker der Synthiepunks Suicide. Auch Tanz Baby! sind zu zweit, mit den Pet Shop Boys haben die Burgenländer aber ebenso wenig gemein wie mit Suicide. Angetrieben von einer anachronistischen Alleinunterhalterorgel suchen David Kleinl und Kristian „Mu“ Musser alternative Zugänge zur alten Tante Schlager. NDW-Momenten bietet ihr monothematisch angelegtes Debüt ebenso Platz wie Mariachi-Bläsern und Hawaii-Gitarren; platte Ironisierungen bleiben in den zehn artifiziellen Herz-Schmerz-Studien glücklicherweise außen vor.